Vita/Philosophie

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Ich interessiere mich in der Malerei für das Verborgene, das nicht für jeden Sichtbare. So ist es mein Ansinnen, vermeintlich unwesentliche Begebenheiten mit meiner ausgeprägten Fantasie künstlerisch zuzuwenden. Objekte, die ich meist zufälligerweise ins Visier nehme, ein Seelenleben zu entnehmen oder eines hineinzuinterpretieren. Dabei suche ich gerne die heitere Seite. Deshalb finden sich in den teils gegenständlichen Werken oftmals kleine Widersprüche, womit den Szenarien durchaus mit Humor begegnet werden darf. Mit einer Wortspielerei in der Betitelung des Werkes, wird die ironische Ausdrucksweise durch Doppelsinnigkeit noch einmal hervorgehoben.
Zunehmend entstehen Motive aus schneckenhausähnlichen Spiralen heraus, da diese Formen den von mir gestellten Anspruch für Spannung der Szene und Harmonie im Gesamtbild erfüllen. Hintergründe erfahren genauso viel Aufmerksamkeit wie die eigentlichen Objekte, weshalb sie manchmal miteinander verschmelzen. Dabei wiederum Gegensätzlichkeiten durch scharf abgrenzende Formen und kräftige Farbgebung in Einklang zu bringen ist die große Herausforderung in der technischen Umsetzung. Im Effekt für den Betrachter ein „Augen-Yoga“.

Mir ist es wichtig, dem Bild eine gewisse "magische Kraft" zu verleihen, welche den Blick des Betrachters in den Bann zieht. Dazu tragen die Gouache-Farben mit ihrer leuchtenden Brillanz bei.
Zu beobachten, mit welchem Genuss sich der Betrachter auf die einzelnen Werke einlässt und tief entspannt die Ausstellung verlässt, beflügelt mich mit großer Zufriedenheit.


Die Malerei ist seit der frühen Kindheit mein Wegbegleiter. Über die Berufsausbildung zur Fotolaborantin kam ich zur Farbenlehre. Anfangs kopierte ich zur Übung verschiedene Gemälde aus Katalogen. Die Ergebnisse zeigten, dass ich Talent zu mehr hatte. Autodidaktisch, über Volkshochschule und private Kurse konnte ich mir verschiedene Techniken aneignen, dennoch entschied ich mich sehr bald für die Gouache-Malerei. Um meiner Kunst nachgehen zu können, musste ich als Mutter von drei Kindern auch praktisch vorgehen. Da kam es mir sehr gelegen, dass diese wundervolle Farbe nicht nur meinem Farbgefühl entsprach sondern auch schnelltrocknend war. Sie verhalf mir wegen dieser besonderen Eigenschaft zu meiner Stilfindung. Auf der Macromedia-Akademie in München mit der Grundlage meines erlernten Berufes und meiner Leidenschaft zur Malerei absolvierte ich die Ausbildung des Mediengestalters. Abgesehen von einem ausgedehnten Praktikum in der Postergalerie Roucka in München wurde ich beruflich in diesem Metier nicht tätig, dafür öffnete sich für mich in meiner Kunst ein weiterer Schaffensweg.

Gewachsen aus dem Interesse für das Detail und der Ausbildung zur Mediengestaltung zerlege ich nach Fertigstellung meine Gouache-Arbeiten digital . Dabei geht es mir einerseits um das Entdecken von unbeabsichtigt entstandenen Formen und das Hervorheben von den einzelnen Details und andererseits, zu erforschen, wie sich diese zueinander aus verschiedenen Werken verhalten. Es werden neue Bildkomposition kreiert. Hier bestimmen die Elemente in ihrer Eigenschaft zu welcher Art von Bildcollage weiter gestaltet wird. Von frech, kitschig bis hin zu edelstem Design sind alle Ausdrucksformen möglich. Doch in jedem Fall erfahren die Details berechtigte Aufmerksamkeit und werden zu einer Attraktion. Geschuldet den verschiedenen Entwurfsrichtungen entstehen neue aussagekräftige Kunstdrucke, Muster und Dekors. Daher ist es mir ein großes Anliegen, neben der Ausstellungsabsicht meiner Gouache-Malerei auch die daraus entworfenen digitalen Bildwerke auf verschiedene Materialien von namhaften Unternehmen exklusiv unterzubringen.

 

 

Seit 1994 begleitet mich das Motto "Bunt auf Bunt". Seither gab es regelmäßig Kunstausstellungen in verschiedenen Kulturhäusern.  Es folgten zwischendurch Einladungen zu Benefizveranstaltungen des Münchner Wochenblatts mit Bildversteigerungen unter den Schirmherrsachaften von Monika Hohlmeier (Marianne Strauss-Stiftung) und  Michael Stich statt. Nach einer Weiterbildung zum Mediengestalter im Jahr 2002 erweiterte sich mein Schaffenspektrum im digitalen Bereich. Die gemalten Werke digital zu zerlegen und daraus neue Kunstwerke zu erschaffen sowie ausgefallenes Design zu kreieren, haben für mich einen ganz besonderen Reiz.

Susanne Augstburger
1963 in München geboren

Weitere Ausstellungen

 

2002  Gruppenausstellung im Züblinhaus, Stuttgart    

2003  Erste digitale Kunstdrucke Galerie Roucka; Mohr-Villa München

2004  Künstler in der Bundeswehr (3. Preis zum Thema „Gemeinsam stark“)     

2005  Auftragsarbeit der Mohr-Villa zum Thema „Fußballstadion Freimann“; Geranienhaus
Schlosspark  Nymphenburg     

2006  Internationaler Kunst- und Kulturkreis; Kunstmesse Friedrichshafen; Galerie Kleiner Prinz Baden-Baden                

2007 Gemeinschaftsausstellungen  Colmar und Straßburg vertreten durch Galerie Kleiner Prinz, Galerie der Dinge Viktualienmarkt München; Dorfgalerie Planegg, Rotkreuzkrankenhaus München, Kurklinik Buching; Einzelausstellung Mohr-Villa München     

2008  Teilnahme Feme-Feuer-Fanatismus Mohr-Villa München     

2010   Einzelausstellung und Vorstellung Logo für Bundeswehr- Verwalltungszentrum  München - Laudatio Dr. Thomas Goppel     

2011   Einzelausstellung Förderkreis Klinik Agatharied     

2012   Wasserturm Dachau - Künstlermarkt Garching -     

2013   Einzelausstellung BwDLZ München  Jubiläum und Benefizauktion zu Gunsten "Horizont e.V."     

2015   Kunstkarten Raab-Verlag

2017   Gemeinschaftsausstellung Rathaus Ilmmünster; Themenbezogene Ausstellung Schuhhaus Zirngibl Pfaffenhofen a.d. Ilm;  Stadtausstellung in 24 Schaufenstern im Zentrum von Pfaffenhofen a.d. Ilm
2018   Einzelausstellung Mohr-Villa München Kaminzimmer - Laudatio: Frau Gilla Schmitt-Thiel; Einzelausstellung Schloss Hohenkammer - Gutsfoyer - Laudatio: Geschäftsführer Herr Martin Kirsch    

2019   Gemeinschaftsausstellung Kunstkreis Finanzamt Pfaffenhofen ; Thema: "Serienreif", Laudatio: Herr Hellmuth Inderwies (früherer Kulturreferent von Pfaffenhofen a. d. Ilm)

2020     Recreationel Enterprises &  Perseus Gallery New York City (virtuell)
 

Auszeichnungen     

 

2004    3. Platz Künstler in der Bundeswehr "Gemeinsam stark"

​2007   Wettbewerb Galerie Tijani 3. Preis „Das Kunstwerk“ Dortmund;  Europäischer Kulturkreis Straßburg „Euro-Ehrenpreis für hervorragende künstlerische Leistungen“   
  

2008  1. Platz Bundeswehr-Dienstleistungszentrum München Logo-Entwurf     
 

2010  Wettbewerb  200 Jahre Oktoberfest Mohr-Villa München  Publikumspreis „ Fröhlich dreht es sich im Kreise"        
     

2012  3. Platz Frühlingsfest München – Bierkrug-Wettbewerb